Berichte

    2010
    www.hl-live.de:

    "Ihren Travemünder Woche-Auftritt beendet haben am Donnerstag die Akteure der Kielboot-Trapezklasse Asso 99. Hier durfte sich der Ungar Szabolcs Detre mit seinen fünf Crew-Mitgliedern über den Erfolg im Euro Cup freuen. "Es hat unglaublich Spaß gemacht heute. Mit vier Rennen war es aber auch ein anstrengender Tag", erklärte der Olympia-Dritte von 1980 im Flying Dutchman. Seit zehn Jahren segelt der Ungar vom Plattensee die Asso-Klasse und ist begeistert: "Ein tolles Boot, bei allen Bedingungen schnell, dabei aber auch stabil zu segeln. Es fliegt fast über die Wellen."

    www-ln-online.de:
    "Travemünde, Travepromenade, direkt neben der Überseebrücke. Der Urenkel des letzten Bayern-Königs, Seine Königliche Hoheit, Luitpold Rupprecht Heinrich Prinz von Bayern, hält Hof. Zu seiner Entourage gehören ein Kielboot, seine Mannschaft, inklusive der Prinzen Heinrich (24) und Karl (23), zehn Fässer Bier und ein Bootstrailer mit Zapfanlage. „Bei uns in Bayern gehört Bier zum Grundnahrungsmittel“, erzählt er lachend und dreht den Hahn auf. König Ludwig Dunkel aus der hauseigenen Schlossbrauerei. Prinz Luitpold – eine Hoheit zum Anfassen. Staubige Seglerschuhe, rote Hose, schwarzes Shirt und immer das Handy am Ohr. Der 59-Jährige ist Geschäftsmann, hat gerade die größten Ritterspiele Europas auf seinem Schloss Kaltenberg organisiert. „1200 bezahlte Künstler, 100 000 Zuschauer an zehn Tagen, das war okay.“ Erst Gaukler, jetzt Segler, der erste blaublütige zur Travemünder Woche seit mehr als 30 Jahren. „Ich bin froh, jetzt aufs Wasser zu können, war in den Siebzigern schon hier, ein sehr schönes Revier.“ Aus gutem Grund: Vor 34 Jahren segelte er auf der Förde Zwei- Tonner, lag mit bayrischer Fahne am Heck. „Das störte einen Polizisten, der meinte, dass dies nicht so gehe und uns zehn Mark Strafe aufbrummte.“ Als wir lasen, dass er Augustin heißt, stimmten wir ,Oh du lieber Augustin an’ und bekamen Hafenverbot.“ Die Quittung kam Wochen später: Ein Strafverfahren über 5000 Mark vom Amtsgericht Kiel. Geschichte. In Travemünde segelt er Asso 99, eines von 150 in Europa. „Ich fahre das seit 13 Jahren, habe immer noch große Freude. Das Boot wiegt nur 1100 Kilo, wird mit sechs Mann gesegelt, drei davon im Trapez.“ Einmal auf seinem Boot („König Ludwig Dunkel“ – was sonst) ist der Prinz in seinem Element, zeigt, erklärt, taucht ins Cockpit: „Schau hier, kein Luxus.“ Und wie segelt es sich? „Es wird wie eine Jolle gesegelt, ist wie eine Frau, feinfühlig, reagiert anspruchsvoll und es verträgt viel Wind.“ Kostenpunkt? „50 000 Euro. Das ist kein teures Schiff.“ Und wie ist der Prinz an Bord? „Wir sagen Lui. Wenn wir Luitpold sagen würden, oder Seine Hoheit, wäre das Manöver schon vorbei“, erzählt Crewmitglied Martin Endres,„Lui ist einer wie du und ich. Und er segelt sehr gut.“ Sein Sohn, Prinz Heinrich, der nach zwei Reifenplatzern mit dem Boot erst nach 26 Stunden in Travemünde ankam, formuliert schon mal den Anspruch: „Wir wollen beim Euro- Cup schon aufs Podest.“ Die Belohnung an Land steht schon jetzt fest: Ein frisches König Ludwig Dunkel. Wenn es denn bis morgen Abend reicht . . ."

    2009

    Einen Heimsieg gab es bei der German Open für Asso 99 beim Verein Seglerheim am Chiemsee. Bei neun Mannschaften, darunter einer aus Italien, siegte Leopold Fricke vom Chiemsee Yacht Club mit seiner jungen Mannschaft Lorenz Huber/Moritz Fricke/Maximilian Grawe/Christof Müller/Felix Dreier.

    Fricke, der mit seinem Vorschotmann Lorenz Huber im 49er zum "Bayern Sailing Team 2012" zählt, das sich zum Ziel gesetzt hat, an den Olympischen Spielen 2012 teilzunehmen, kam auf Anhieb mit der Asso 99 gut zurecht. Nach zwei zweiten Plätzen siegte er bei auffrischendem Wind in den nächsten beiden Wettfahrten zweimal und segelte einen sicheren Sieg nach Hause.

    Bei der gut organisierten Veranstaltung hatte der vom Segelclub Breitbrunn/Chiemsee "ausgeliehene" Wettfahrtsleiter Wolfgang Reger kein leichtes Amt. Am ersten Wettfahrtstag wehte nur ein schwaches Lüftchen, das wieder einschlief, als die Boote zum Starten ausgelaufen waren. Am zweiten Tag kam nur ein Start der für sieben Wettfahrten ausgeschriebenen Bestenermittlung bei den Asso 99 zustande. Doch auch hier schlief der Wind wieder ein, so dass dieser Versuch abgebrochen werden musste. Frischer Westwind rettete am letzten Wettfahrtstag die Veranstaltung. Konsequent zog das Wettfahrtsleiterteam die einzelnen Läufe durch und ließ hintereinander vier Wettfahrten segeln. Das ausgeglichene Feld begünstigte dieses Vorhaben, wenn der Erste die Ziellinie überquert hatte, dauerte es nur zwei bis vier Minuten, bis auch der Letzte das Ziel erreicht hatte. Nicht ganz zufrieden waren Erster Vorstand Karl Fischer und sein Organisationsteam mit der geringen Teilnehmerzahl. Schrumpfende Meldezahlen bei Segelregatten in der Region Chiemsee-Simssee sind aber eine Sache, die mehreren Vereinen und auch Seenvertreter Karl Fricke zu schaffen machen.

    Zunächst sah es nach einem italienischen Gesamtsieg aus, denn in den beiden ersten Wettfahrten hatte die Mannschaft Carol Nessi/Stefano Novati/Cinzia Quaranta/Claudio Cremona/Thomas Vielder/Roberto Campioni jeweils den Bug vorne. Hinter den zwei zweiten Plätzen von Leopold Fricke lief der stark segelnde Luitpold Prinz von Bayern vom Bayerischen Yacht Club mit Martin Endres/Christian Porsche/Klaus Michael Koch/Peter Brög/Koch junior jeweils auf Platz drei ein. Bei den Wettfahrten drei und vier wurde diese Regelmäßigkeit durchbrochen. Lauf drei gewann Fricke vor Luitpold Prinz von Bayern und der Mannschaft Carlo Jurth/Phillip Berner/Christian Loy/Moritz Freiesleben/Christoph Hölzwimmer/Olaf Christiansen vom Verein Seglerheim am Chiemsee. Bei Lauf vier kamen Ernst Winkler/Charly Zipfer/Hans Schönbrunn/Martin Ixmann/Frank Stracke/Bernd von Hoermann vom Chiemsee Yacht Club nach einem Frühstart in Lauf drei in Fahrt, sie wurden hinter Fricke Zweite. Dritte im letzten Lauf wurden ihre Clubkameraden Markus Reger/Klaus Riedl/Ralf Nagl/Matthias Wachter/Christoph Bölsterl/Söhnke Mühlfeld. Das Gesamtergebnis sah Leopold Fricke vorne, vor Carlo Nessi, Luitpold Prinz von Bayern, Carlo Jurth und Markus Reger

    2008


    Härtetest für die Asso-Segler
    Neun Wettfahrten bei stürmischen Winden gesegelt

    02.10.2008

    (ni) Wer von den 21 Asso-Mannschaften mit den Erwartungen an den Chiemsee gekommen war, hier herrsche nicht viel Wind, der wurde während der Europaen Open der Asso 99 beim Verein Seglerheim am Chiemsee schnell eines Besseren belehrt. Schon der erste Tag wurde ein richtiger Härtetest. Strömender Regen, eiskalte Temperaturen und Winde von drei bis vier Beaufort forderte die aus je sechs Mann bestehenden Segelmannschaften, auf den pfeilschnellen Assos bis auf das Äußerste. Die Europaen Open war sehr gut besetzt, besetzt, neben den Deutschen starteten Mannschaften aus Ungarn, Italien und der Schweiz. Drei Wettfahrten hintereinander ließ Wolfgang Reger, der mit Robert Reiter und weiteren zwei Helfern die Wettfahrten leitete, segeln. Andy Plettner vom Bayerischen Yachtclub, mit Seiner Königlichen Hoheit, Prinz Luitpold von Bayern unter seinen fünf Mannschaftskameraden an Bord, gewann die erste Wettfahrt. Doch dann kam Tamas Vadnai aus Ungarn mit seiner Mannschaft so richtig in Fahrt und gewann die weiteren zwei Wettfahrten des Tages. Er führte dann auch nach dem ersten Tag ganz knapp vor dem Schweizer Silvio Müller. Dahinter folgte Andi Plettner vor Szabolos Detre aus Ungarn und dem Chiemseer Leopold Fricke, der vom Skiff 49er auf die große schiffige Asso99 umgestiegen war.

    Am zweiten Tag hatte der Regen zwar bis auf einige kurze Schauer aufgehört, es war aber weiterhin eiskalt und der Wind hatte nochmals zugelegt. Nun herrschten vier, in de Böen bis zu fünf Windstärken und die Motorboote mussten mächtig aufdrehen, um den Segeljachten folgen zu können. Nach vier anstrengenden Wettfahrten waren alle Segler froh, als sie in den Hafen einlaufen konnten. Nach sieben Wettfahrten gab es bei einem Streichergebnis einen Führungswechsel. Der Ungar Szabolcs Detre (FD Weltmeister zeigte seine große Klasse, siegte dreimal und wurde einmal Zweiter, das bedeutete, dass er mit 10 Punkten auf den ersten Rang vorrückte. Sein Landsmann Tamas Vadnai war nun mit 16 Punkten Zweiter, Andi Plettner mit 17 Punkten Dritter. Silvio Müller fiel auf Rang vier zurück. Es versprach also spannend zu werden, besonders wer Zweiter und wer Dritter wurde. Bei den letzten zwei Rennen am Sonntag hatte der Wind abgeflaut, dafür herrschte Sonnenschein und strahlend blauer Himmel. Szabolcs Detre ließ sich mit einem weiteren ersten, sowie einem vierten Platz den Gesamtsieg nicht mehr nehmen. Doch Andi Plettner fing den weiteren Ungarn noch ganz knapp ab. Nach den Plätzen sechs und zwei wurde er verdient Gesamtzweiter, vor Tamas Vadnai. Ausgezeichnet mit einem fünften Gesamtrang hielt sich der beste Einheimische, Leopold Fricke vom Chiemsee YC. Der Commodore der deutschen Asso-Klassenvereinigung, Seine Königliche Hoheit, Prinz Luitpold von Bayern, lobte die perfekte Durchführung seines Vizecommodores Kai Krause vom VSAC e.V und Robert Reiter der insgesamt neun Rennen.
    Unter www.youtube.com/watch?v=AJm_JH6ZJ4E & www.asso99.de sowie www.vsac.de sind weitere Informationen ersichtlich.

    Das Ergebnis:
    1. HUN-133 Szabolcs Detre/Istvan Ferenczi/Andreas Dercsenyi/Nandor Detre/Zsolt Detre/Tamas Fazekas, 15 Punkte
    2. GER-141 Andi Plettner/Luitpold SKH von Bayern/Martin Endres/Dangl Ines/Franke Dangl/Gregor Bornemann/Prinz Heinrich von Bayern, 25 Punkte
    3. HUN-134 Tamas Vadnai/Miklos Fejer/Gabor Denes/Balazs Komaromy/Gergely Fazekas/Robert Huszka, 25 Punkte
    4. SUI-70 Silvio Müller/Peter Scherrer/Marcel Albertin/Christof Lutz/Christian Stambach/Andreas Bernet, 32 Punkte
    5. GER-076 Poldo Fricke/Lorenz Huber/Lisa Cammerer /Tobias Wohlhaupter/Christof Müller/Moritz Fricke, 40 Punkte
    6. ITA-136 Stefano Novati/Carlo Nessi/Cinzia Quaranta /Jessika Nicoli/Carli Carlo/
    Thomas Vieider, 42 Punkte.

    Soweit der offizielle Pressebericht.
    Was da nicht drinsteht, hier in kürze:
    Unser Kai Krause hat hier eine Veranstaltung organisiert, bei der keine Wünsche offen blieben. Die Küchencrew um Felix Laabs hat uns perfekt in einer Weise versorgt, wo mancher professionelle Küchenchef ins Grübeln kommen sollte. Immerhin ist Felix Hobbykoch! Den Service hat Dominique Matthée ebenfalls perfekt organisiert und durchgeführt. Das Schiedsgericht um Uli Fischer hat die wenigen Proteste souverän verhandelt, und das Team um Wettfahrtleiter Wolfgang Reger hat 9 Wettfahrten durchgezogen, wo es nichts zu meckern gab. Jochen Grauer hat wieder mal einzigartige Preise gebastelt, so was hat nicht jeder.
    Vielen Dank an die vielen freiwilligen Helfer, es war wegen Eurer Mithilfe eine perfekte Veranstaltung!



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